In modernen Siedewasserreaktorkonzepten, wie dem SWR1000, sind passive Gebäudekondensatoren vorgesehen, die im Falle eines Kühlmittelverluststörfalls den Dampf kondensieren und somit die Nachzerfallsleistung aus dem Reaktorsicherheitsbehälter abführen. Kann die Kernkühlung im Verlauf des Störfalls nicht sichergestellt werden, kommt es zum Schmelzen des Kerns und zur Freisetzung von Wasserstoff in den Sicherheitsbehälter.
Der Wasserstoff wirkt sich als zusätzlicher Transportwiderstand aus und reduziert somit die Kondensationsrate. Ebenfalls ist eine Stratifikation der Atmosphäre möglich. Die vorliegende Arbeit hat das Ziel die Erhöhung der Kondensatoreffizienz durch Kombination mit Katalysatorelementen zur flammlosen Wasserstoffbeseitigung zu untersuchen.
© Informationskreis KernEnergie