Deutscher Atomrechtstag 2000

Berlin, 25.10.2000

Unter der Leitung von Prof. Dr. Fritz Ossenbühl findet vom 26. bis 27. Oktober 2000 der "Deutsche Atomrechtstag" 2000“ im Hotel Maritim in München statt. Die Begrüßungsansprache hält der Präsident des Deutschen Atomforums, Dr. Otto Majewski. Neben der Behandlung von Grundsatzfragen zu heutigen und während der vereinbarten Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke geltenden Sicherheitsstandards und deren Umsetzung befasst sich der Atomrechtstag besonders mit den aktuellen Rechtsfragen standortnaher Zwischenlager und Rechtsproblemen der Entsorgung.

Der Atomrechtstag ist ein offenes Forum für Fachjuristen aus der Energiewirtschaft, Bundes- und Landesministerien und der Universitäten. Er richtet sich an Rechtwissenschaftler, freie Fachanwälte und Fachjuristen in der Industrie sowie an interessierte Rechtslaien, die sich mit Rechtsfragen rund um die friedliche Nutzung der Kernenergie und Kerntechnik befassen.

Die Referenten und ihre Themen (in der Reihenfolge der Vorträge)

Prof. Dr. Adolf Birkhofer, Technische Universität München: Sicherheitsphilosophie und Sicherheitsstandards im Atomrecht - Aus vergleichender Perspektive

Chefjustitiar Andreas Böwing, RWE Energie AG und MinDirig Dr. Wolfgang Cloosters, Ministerium für Finanzen und Energie des Landes Schleswig-Holstein, Kiel: Sicherheitsstandards während der vereinbarten Laufzeiten

Generaldirektor Zygmund Domaratzki, Internationale Atomenergie Organisation, Wien: Nationale und internationale Standards - Entstehung und wechselseitige Beeinflussung

Prof. Dr. Joachim Wieland, Universität Bielefeld,und Prof. Dr. Thomas von Danwitz, Ruhr-Universität Bochum: Kompetenzrechtliche Fragen bei der Umsetzung von Sicherheitsstandards

Dr.-Ing. Stefan Brejora, Kernkraftwerk Lippe-Ems, Emsland, (Technische Aspekte) und Rechtsanwalt Frank J. Scheuten, Essen, (Genehmigungsvoraussetzungen) von Rechtsfragen standortnaher Zwischenlager

Min Dir Wolfgang Renneberg, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bonn, (Perspektiven der Entsorgung) und Prof. Dr. Peter-Michael Huber, Universität Jena, (Entsorgung als Staatsaufgabe und Betreiberpflicht) sowie Rechtanwalt Siegfried de Witt, Berlin, (Bedeutung der Entsorgung für Genehmigung, Aufsicht und Drittschutz) von Rechtsproblemen der Entsorgung

Prof. Dr. Horst Sendler, Berlin, Präsident des Bundesverwaltungsgerichts a.D., Geplante Atomgesetz-Novelle.

DEUTSCHES ATOMFORUM E.V.

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