2001 Kernenergierekordjahr für Deutschland

Berlin, 25.02.2002

Im Jahr 2001 haben die deutschen Kernkraftwerke neue Produktionsrekorde aufgestellt: Die CO2-frei erzeugte Strommenge stieg auf einen bislang nie erreichten Wert (insgesamt 171,3 Mrd. Kilowattstunden) und auch im internationalen Vergleich wurden frühere Rekordmarken gebrochen. So belegten unter den zehn leistungsstärksten Kernkraftwerken in der weltweiten Erzeugungsbilanz im vergangenen Jahr insgesamt acht deutsche Reaktoren die Plätze eins bis sieben und neun. Zum dritten Mal in Folge wurde das Kernkraftwerk Isar-2 im Jahr 2001 Weltmeister in der Stromproduktion mit einer Erzeugung von 12,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh).

Unter den 31 Kernenergie nutzenden Nationen der Erde produzierte Deutschland mit der vergleichsweise niedrigen Zahl von 19 Reaktoren die vierthöchste Strommenge hinter den USA, Frankreich und Japan. Das Deutsche Atomforum e. V. (DAtF) wertet dies als weiteren Beweis für den sicheren und zuverlässigen Betrieb der deutschen Kernkraftwerke. Die Bundesrepublik besitzt sehr viel Know-how auf dem Kerntechniksektor. Nicht umsonst werden die Top Ten von Kernkraftwerken dominiert, die von deutschen Firmen geplant und hergestellt worden sind. Dieses Fachwissen darf nicht verloren gehen, wenn Deutschland auch in Zukunft seinen Einfluss auf dem nuklearen Sektor behalten möchte.

Top Ten 2001


 Land Kernkraftwerk  Hersteller  Brutto-
leistung
MW
 Bruttostrom-
erzeugung
Mrd. kWh
 Deutschland  Isar-2  Siemens  1 475  12,40
 Deutschland  Brokdorf  Siemens  1 440  11,79
 Deutschland  Grohnde  Siemens  1 430  11,56
 Deutschland  Emsland  Siemens  1 400  11,53
 Deutschland  Unterweser  Siemens  1 410  11,21
 Deutschland  Neckar-2  Siemens  1 365  11,17
 Deutschland  Grafenrheinfeld  Siemens  1 345  11,15
 USA  South Texas-1  Westinghouse  1 315  10,80
 Deutschland  Gundremmingen-B  Siemens  1 344  10,78
 USA  Byron-1  Westinghouse  1 242  10,75


Hinweis:
Weiterführende Statistiken können beim DAtF (Fax +49 30 288805-20 oder presse@datf.de)angefordert werden. Verwendet wurden u. a. Angaben des Informationsdienstes "platts Nucleonics Week", McGraw-Hill CompaniesInc.

DEUTSCHES ATOMFORUM E.V.

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