Bilanz 2003: Erfolgreiches Jahr für Deutschlands Kernkraftwerke

Berlin, 05.02.2004

Die in Betrieb befindlichen 19 deutschen Kernkraftwerke haben 2003 insgesamt 165,1 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Damit wurde die Produktivität des Vorjahres (2002: 164,8 Mrd. kWh) übertroffen. Der Reaktor Isar 2 mit einer Leistung von 1.475 Megawatt wurde im abgelaufenen Jahr bereits zum fünften Mal in Folge Spitzenreiter in der Stromproduktion mit einem Ergebnis von 12,3 Mrd. kWh. Dies entspricht etwa zwei Drittel der Strommenge, die alle 15.000 Windkraftanlagen in Deutschland zusammen im vergangenen Jahr produziert haben.

Damit hat die Kernenergie auch 2003 wirtschaftlich und ohne den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid erheblich zur Sicherung der deutschen Stromversorgung beigetragen. Dies wurde besonders während der außergewöhnlichen Hitzewelle im vergangenen Sommer deutlich. Im August 2003 produzierten die deutschen Reaktoren rund zehn Prozent mehr Stromals im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch die zeitliche Verfügbarkeit wurde gegenüber 2002 gesteigert. Im Durchschnitt waren die Kernkraftwerke im vergangenen Jahr 7.679 Stunden "von 8.760 Jahresstunden" für die Stromerzeugung verfügbar. Das entspricht 87,7Prozent der Gesamtzeit (2002: 86 Prozent). Bei einem Großteil der Reaktoren lag die Zeitverfügbarkeit sogar zum Teil deutlich über 90 Prozent.

Für das Deutsche Atomforum e. V. spiegeln diese Zahlen klar die Vorzüge der Kernenergie wider: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Für unsere Energieversorgung ist es vor diesem Hintergrund wichtig, dass die Stromerzeugung aus Kernenergie noch viele Jahre eine wichtige Säule im Energiemix bleiben wird.

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