Kernenergie: Klimaschutz "vom Anfang bis zum Ende"

Berlin, 21.03.2007

Kernkraftwerke sind Klimaschützer vom Anfang der Urangewinnung, über den Bau und Betrieb bis hin zu Entsorgung und Rückbau der Anlagen zur "Grünen Wiese".

Betrachtet man neben der CO2-freien Stromerzeugung selbst den kompletten Lebenszyklus der Kernenergienutzung, so bewegen sich die Treibhausgasemissionen zwischen 5 und 33 Gramm CO2-Äquivalent pro erzeugter Kilowattstunde (Stromerzeugung auf Basis fossiler Energieträger: 399 bis 1.231 Gramm CO2-Äquivalent). Das belegen zahlreiche nationale und internationale Studien, unter anderem vom Öko-Institut, der Europäischen Kommission oder dem Paul Scherrer Institut. Das Emissionsband bei der Kernenergie ist dabei zu einem Großteil zurückzuführen auf die jeweils angewandte Technologie bei der Urananreicherung sowie der dort eingesetzten Energieform. Lebenszyklus-Analysen berücksichtigen vor- und nachgelagerte Prozesse. Diese umfassen im Wesentlichen den nuklearen Rohstoffkreislauf: Urangewinnung, Uranumwandlung, Stromerzeugung, Abfallbehandlung sowie Wiederaufarbeitung; einschließlich Errichtung und Rückbau eines Kernkraftwerks.

"Kernenergie wird somit den Anforderungen an eine umweltschonende Energieerzeugung voll und ganz gerecht und trägt entscheidend zur Klimavorsorge bei. Es ist an der Zeit, dass wir in der Energiepolitik zu mehr Sachlichkeit zurückkehren. Haltlose Argumente nutzen Keinem, sondern schaden vielmehr.", kommentiert Dr. Hohlefelder, Präsident des Deutschen Atomforum e. V. (DAtF), die jüngst vorgetragenen Äußerungen aus politischen Kreisen, wonach Kernenergie unter anderem mehr CO2 emittiere als Braunkohle.

Treibhausgasemissionen verschiedener Energieträger unter Berücksichtigung der Lebenszyklus-Analyse

Deutsches Atomforum e. V. (DAtF)

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