Steigerung der Stromerzeugung in deutschen Kernkraftwerken

Berlin, 16.01.2009

Im Jahr 2008 haben die deutschen Kernkraftwerke ihre Bruttostromerzeugung um 5,9 Prozent erhöht. Sie stieg von 140,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) in 2007 auf 148,8 Mrd. kWh im vergangenen Jahr. An der Spitze steht dabei das Kernkraftwerk Isar 2 in Bayern mit einer Jahresproduktion von 12,1 Mrd. kWh bei einer Leistung von 1.475 Megawatt (MWe).

Die deutliche Produktivitätssteigerung der deutschen Kernenergiewirtschaft ist zu einem großen Anteil auch auf die Stromproduktion in den hessischen Kraftwerken Biblis A mit neun Mrd. kWh und Biblis B mit elf Mrd. kWh zurückzuführen. Nach Sanierungs- und Revisionsmaßnahmen ist Block B im Dezember 2007 und Block A im Februar 2008 wieder ans Netz gegangen. Die beiden Blöcke erzielten im vergangenen Jahr das beste Ergebnis in ihrer Betriebsgeschichte. Im Dezember 2008 erreichte Biblis B einen weiteren Meilenstein, als der Kraftwerksblock die Produktionsmarke von 250 Milliarden Kilowattstunden überschritt.

Nach den jüngsten Daten der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen erhöhte sich der Anteil der Kernenergie am Primärenergieverbrauch in Deutschland von 11,1 Prozent im Jahr 2007 auf 11,5 Prozent im Jahr 2008. Bezogen auf den Gesamt-Primärenergieverbrauch von 480 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) im vergangenen Jahr erhöhte sich dabei die Stromerzeugung aus den Kernkraftwerken um 5,7 Prozent auf 55,3 Mio. t SKE.
Die Zahlen belegen einmal mehr den herausragenden Beitrag der CO2-freien Stromerzeugung aus Kernenergie zur Versorgungssicherheit und den Klimaschutzanstrengungen Deutschlands.


Deutsches Atomforum e. V. (DAtF)

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