Gorleben-Moratorium aufheben:

Berlin, 16.02.2009

Das Deutsche Atomforum unterstreicht seine bisherige Haltung zur Lösung der Entsorgungsfrage in Deutschland. Danach müssen die weit fortgeschrittenen Erkundungsmaßnahmen in Gorleben nun rasch und ergebnisoffen zu Ende geführt werden, um ein abschließendes Urteil zu ermöglichen. Das Deutsche Atomforum fordert daher erneut die Aufhebung des Moratoriums.

"Eine weitere Verzögerung in der Endlagerfrage würde bedeuten, dass man sich der gebotenen Verantwortung entziehen und das Thema auf die nächste Generation verschieben würde." so Dieter H. Marx, Generalbevollmächtigter des Deutschen Atomforums e.V.

Der Salzstock in Gorleben wurde 1976 unter 140 bundesweiten Standorten in einem mehrstufigen Verfahren für die Standorterkundung als potenzielles Endlager ausgewählt und bereits intensiv untersucht. Eine alternative Standorterkundung trüge nicht zur zügigen und ergebnisorientierten Lösung der Endlagerfrage bei, die auch im Koalitionsvertrag vereinbart wurde.

Die das Gorleben-Moratorium begründenden Zweifelsfragen wurden vollständig abgearbeitet. Nach den bisherigen Untersuchungsergebnissen gibt es keine Erkenntnisse, die gegen eine Eignung von Gorleben als sicheres Endlager für hochradioaktive Abfälle sprechen.

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