Hohlefelder: Kernenergie sollte auch in Zukunft zum Wohlstand Deutschlands beitragen

Berlin, 01.07.2009

Am 1. Juli begeht das Deutsche Atomforum (DAtF) sein 50jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläumsfeier in Berlin. Prominentester Gast ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die ein Grußwort an die rund 200 geladenen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien richtet.

Mit Blick auf das Jubiläum des Deutschen Atomforums und 60 Jahre Bundesrepublik erklärt Dr. Walter Hohlefelder, Präsident des DAtF in seiner Eröffnungsrede: "Die friedliche Nutzung der Kernenergie hat zur Entwicklung von Wohlstand und Wohlfahrt unseres Landes beigetragen. Sie tut dies noch heute und kann das auch in Zukunft, gerade in eher schwierigeren Zeiten leisten."

Zugleich erneuert er die Forderung nach einer Neubewertung der Kernenergie in Deutschland, einschließlich der Lösung der Entsorgungsfrage: "Wenn es beim Ausstieg bliebe, würden schon in der nächsten Legislaturperiode sieben der 17 Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Das sind zehn Prozent der Stromproduktion und 20 Prozent der Grundlast. Dies würde nicht ohne negative Folgen für den Industrie- und Wirtschaftsstandort bleiben."

Er ruft dazu auf, endlich die vermeintliche Gegensätzlichkeit zwischen Kernenergie und Erneuerbaren Energien zu überwinden: "Angesichts des Klimawandels kann auf keinen CO2-freien Energieträger verzichtet werden. Wir brauchen beide: Erneuerbare und Kernenergie."

Ziel des Deutschen Atomforums ist der offene und sachliche Dialog, frei von ideologischen Scheuklappen, ohne Anbiederung bei gleichzeitig höchster Transparenz. Damit will das DAtF zur Energievernunft in diesem Land beitragen - und das noch viele Jahre.

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