Belgien will Laufzeiten seiner Kernkraftwerke verlängern

Berlin, 14.10.2009

Die belgische Regierung hat jetzt erklärt, dass sie die Laufzeiten der drei ältesten Kernkraftwerke des Landes um 10 Jahre, das heißt von 40 auf 50 Jahre, verlängern will. Eine Gruppe von Energieexperten hatte zuvor in einer Studie auf die volkswirtschaftlichen Nachteile einer Abschaltung schon 2015 hingewiesen. Die Anlagen Doel 1, Doel 2 und Tihange 1 würden somit eine Betriebsgenehmigung bis zum Jahre 2025 erhalten.

Die wenigen Länder, die aus der Kernenergie ausgestiegen sind oder aussteigen wollten, revidieren nach und nach ihre Haltung zur Kernenergie. Als probates Mittel zur Lösung der bevorstehenden energiewirtschaftlichen Probleme wird dabei auch die längere Nutzung der bestehenden Anlagen eingesetzt, wie beispielweise in den USA, Schweden oder den Niederlanden. Damit reiht sich Belgien in die Liste der Länder ein, die mittlerweile zu einer Neubewertung der Kernenergie gekommen sind.

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