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DAtF: Kernenergie in Deutschland – Stromerzeugung knackt Marke von 5.000 Terawattstunden

Berlin, 20.10.2014

In der ersten Hälfte des Oktobers 2014 hat die Stromerzeugung aus Kernenergie in Deutschland seit Beginn ihrer Nutzung die Marke von 5.000 Terawattstunden (TWh) überschritten. Diese Menge entspricht rund dem Achtfachen der heutigen jährlichen Stromproduktion Deutschlands. Sie wurde in rund 7 Millionen Betriebsstunden (rechnerisch ca. 800 Reaktorbetriebsjahre) von den über die Jahre insgesamt 36 Anlagen für die Stromverbraucher erbracht. Den höchsten Jahreswert erreichte die Stromerzeugung aus Kernenergie in Deutschland im Jahr 2001 mit 171,3 TWh, den höchsten Anteil an der nationalen Stromversorgung im Jahr 1989 mit 34,2 Prozent in der Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung.

„Gegenwärtig sind neun Kernkraftwerke in Deutschland in Betrieb. Ein Teil dieser Anlagen wird auch bis ins nächste Jahrzehnt hinein noch am Netz sein. Somit leistet die Kernenergie in Deutschland heute und in der Zukunft weiterhin ihren Beitrag zu einer umweltfreundlichen, wirtschaftlichen und insbesondere auch sicheren Stromversorgung“, betont Dr. Ralf Güldner, Präsident des Deutschen Atomforums e.V. (DAtF). Kernkraftwerke können auf schwankende Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien flexibel reagieren und ihre Stromerzeugung jederzeit absenken oder genauso zügig und verlässlich wieder hochfahren, falls mehr Leistung benötigt wird. Die deutschen Kernkraftwerke tragen damit zur Netzstabilität bei und stehen für die Grundlast rund um die Uhr zur Verfügung.

Die Nutzung von Strom aus Kernenergie in Deutschland begann am 17. Juni 1961 mit der ersten Stromeinspeisung des Versuchsatomkraftwerks Kahl. Damit begann die beeindruckende industrielle Erfolgsgeschichte der Kerntechnik in Deutschland, die zum Bau und Betrieb mehrerer der zu ihrer Zeit leistungsstärksten Kernreaktoren der Welt führte. Die deutschen Kernkraftwerke gehören mit ihrer Zuverlässigkeit regelmäßig zu den internationalen Top Ten der Stromerzeugung aus Kernenergie und waren seit 1981 bereits 28 Mal Weltmeister in der Stromerzeugung. Zur Erfolgsgeschichte gehört ebenso, dass die kerntechnische Branche in Deutschland mit ihrer ausgeprägten Sicherheitskultur weltweit anerkannte Maßstäbe setzt und auch in Zukunft setzen wird. Kerntechnik aus Deutschland ist international gefragt und trägt speziell nach dem Unfall von Fukushima erheblich zur Weiterentwicklung der Sicherstandards bei.

5.000 TWh Strom aus Kernenergie in der Grundlastversorgung bedeuten einen substantiellen Beitrag zum Klimaschutz: Unter Berücksichtigung der deutschen Erzeugungsstruktur von 1961 bis heute wurde der Ausstoß von rund fünf Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre vermieden. Diese Menge entspricht dem heutigen CO2-Ausstoß Deutschlands von sechs Jahren.

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