Entscheidung zu Hinkley Point C: Großbritannien setzt weiter auf Kernenergie

Berlin, 19.09.2016

Die Regierung des Vereinigten Königreiches hat nach erneuter Prüfung und verbunden mit einer modifizierten Vereinbarung mit den Investoren dem Bauprojekt Hinkley Point C (HPC) mit seinen zwei neuen Kernkraftwerksblöcken zugestimmt. Damit hat das Projekt nun grünes Licht erhalten, nachdem bereits am 28. Juli die endgültige Investitionsentscheidung des Hauptinvestors getroffen wurde.

Der Präsident des DAtF, Dr. Ralf Güldner, erklärt dazu: „Die Entscheidung zu Hinkley Point C setzt ein positives Zeichen für die Kernenergie in Europa. Sie zeigt, dass ein energiepolitisches Programm mit Kernenergie auch in Europa verfolgt werden kann.“

Der Neubau von zwei Blöcken am bestehenden Kernenergiestandort Hinkley Point ist das erste Projekt im Zusammenhang mit dem Neubauprogramm für Kernenergie in Großbritannien. Das Programm mit einem geplanten Umfang von rund 16 Gigawatt ist Bestandteil des Energiekonzepts zum Übergang auf eine CO2-arme Energieversorgung, zu der auch der verstärkte Ausbau der erneuerbaren Energien gehört.

Hierzu äußert Güldner: „Die britische Energiepolitik macht deutlich, dass die Kernenergie international eine Rolle beim Klimaschutz spielt. Weltweit sind in diesem Jahr bislang neun Anlagen neu ans Netz gegangen.“

Pressekontakt

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