
Bedarf an kerntechnischem Nachwuchs in Deutschland
Weltweite Planungsprojekte für KKW-Neubauten
Strahlenexposition durch Nuklearmedizin in Deutschland
Brennstoff-Rückführungsprogamm Russlands mit Unterstützung der IAEA
Welttrend kleiner und mittlerer Kernkraft-Reaktoren
April 2013
Eine Informationsstelle in Salzgitter-Lebenstedt gibt den Besuchern Auskunft über die Bauphase und das Nutzungskonzept des zukünftigen Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle Schacht Konrad. Schwach und mittelradioaktive Abfälle aus Medizin, Forschung und Industrie bilden gut 95 Prozent des gesamten radioaktiven Abfalls in Deutschland. In ihrer Zusammensetzung bestehen die Abfälle beispielsweise aus kontaminierten Spritzen, Putzlappen, Laborgerätschaften, Bauschutt usw.
Entscheidend bei der Auswahl Schacht Konrads war, dass über dem Erzlager mächtige Ton- und Mergelschichten liegen, die verhindern, dass oberflächennahes Grundwasser in die Schachtanlage eindringen kann. Wegen dieser besonderen geologischen Eigenschaften ist das Bergwerk außergewöhnlich trocken und ideal für die Endlagerung radioaktiver Stoffe. Die Umrüstung hat begonnen. Das Endlager Schacht Konrad wird nach offiziellen Aussagen nicht vor 2019 betriebsbereit sein. Und nach öffentlichen Äußerungen ist davon auszugehen, dass es infolge technischer Probleme zu einer weiteren Verzögerung von ca. 2 Jahren kommen wird.