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Endlagerung: ERAM - Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben

Dezember 2014


Einlagerung von schwachradioaktiven Abfällen im Ostfeld des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben, Bildquelle: DBE (Titel der Fachzeitschrift atw 7/2000)
Einlagerung von schwachradioaktiven Abfällen im Ostfeld des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben, Bildquelle: DBE (Titel der Fachzeitschrift atw 7/2000)

Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) wurde von der DDR im ehemaligen Kali- und Steinsalzbergwerk Bartensleben in Sachsen-Anhalt eingerichtet. 1990 ging das ERAM mit der deutschen Wiedervereinigung in Bundeseigentum über. Betreiber ist seitdem das BfS, die DBE führt in dessen Auftrag den Betrieb.

Insgesamt wurden zwischen 1981 und 1998 rund 37.000 m³ schwach- und mittelradioaktive Abfälle (davon etwa 14.000 m³ aus den Kernkraftwerken der alten Bundesländer) einschließlich rund 6.000 umschlossener Strahlenquellen eingelagert. Die Einlagerungsarbeiten wurden 1998 aufgrund eines Gerichtsbeschlusses ausgesetzt, das BfS verzichtete 2001 endgültig auf die Annahme weiterer Abfälle.

Das für die Stilllegung erforderliche Planfeststellungsverfahren ist eingeleitet, die notwendigen Unterlagen wurden von 2005 bis 2009 vom BfS bei der zuständigen Landesbehörde, dem Umweltministerium Sachsen-Anhalt eingereicht und öffentlich ausgelegt. Die Öffentlichkeitsbeteiligung wurde im Jahr 2011 an neun Verhandlungstagen durchgeführt. Die Entscheidung über die Einwendungen sowie der Planfeststellungsbeschluss stehen noch aus. Nach Genehmigung der geplanten Schließung werden die Arbeiten zur Stilllegung noch 15 bis 20 Jahre dauern.


 

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