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Zahlen und Fakten zu Transporten

Dezember 2014


Der täglich vieltausendfache Transport von Stoffen und Produkten bildet die pulsierende Lebensader unserer modernen Gesellschaft und ist aus ihr nicht wegzudenken. Dazu gehört auch die Beförderung gefährlicher Güter, die zum Beispiel giftig, entflammbar oder ätzend sind. Solche Stoffe unterliegen beim Transport besonderen Anforderungen. Zu den Gefahrgütern in diesem Sinne gehören auch radioaktive Stoffe.

Weltweit werden jedes Jahr etwa 20 Mio. Versandstücke mit radioaktiven Stoffen befördert. In Deutschland gibt es jährlich ca. 500.000 Sendungen radioaktiver Stoffe. Dies umfasst sowohl den innerstaatlichen als auch den grenzüberschreitenden Verkehr (inkl. Transit durch Deutschland) auf dem Land-, Luft und Seeweg.

Transporte im Zusammenhang mit Kernkraftwerken und ihrer Ver- und Entsorgung haben daran nur einen kleinen Anteil. Es handelt sich um etwa 8.500 Transporte mit 35.000 beförderten Versandstücken bzw. Wagenladungen. Den größten Anteil davon bilden schwach- bis mittelradioaktive Stoffe wie etwa Betriebsabfälle. Bei Kernbrennstoffen fielen im Jahre 2013 in Deutschland insgesamt 423 Transporte an. Davon waren 35 reine Inlandstransporte, 233 Aus- oder Einfuhren von Kernbrennstoffen und 153 Transporte als Transit durch Deutschland. Von diesen 423 Transporten wurden 318 auf der Straße abgewickelt, 104 mit Schiffen und einer per Flugzeug. Die 35 Inlandstransporte erfolgten ausschließlich per Lkw.

Der Transport radioaktiver Stoffe ist Alltag in Deutschland. Unter der Geltung internationaler und deutscher Regelwerke, Zulassungen und Genehmigungen wird er täglich sicher abgewickelt. Auf der ganzen Welt ist seit über 40 Jahren, seit der Einführung der einschlägigen internationalen Regelwerke, kein einziger Transportunfall mit relevanter Freisetzung von Radioaktivität geschehen. Das gilt nicht nur für die Beförderung von Radioisotopen für den alltäglichen Gebrauch in der Medizin, in der Industrie und in der Forschung und von schwach- bis mittelradioaktiven Abfällen aus dem Betrieb und der Stilllegung der Kernkraftwerke, sondern auch für den Transport von Natururan und von unbestrahlten und bestrahlten Kernbrennstoffen.


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