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Energie für die Zukunft - Zukunft der Energie

Dezember 2014


Der Fusionsreaktor ITER - Bildquelle: ITER
Der Fusionsreaktor ITER - Bildquelle: ITER

Bisher beruhte die Kernenergie auf der Kernspaltung. Neben dieser Technologie wird weltweit an der Kernfusion geforscht. Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) beispielsweise baut in Greifswald an der Experimentieranlage „Wendelstein 7-X“ – einem Kernfusionsreaktor. In einem Plasmaring mit einem äußeren Durchmesser von über 10 Metern wollen Wissenschaftler Voraussetzungen für Kernverschmelzungsprozesse untersuchen. Seit Mai 2014 wird das Experiment schrittweise in Betrieb genommen.

Einen Schritt weiter geht der internationale Fusionsreaktor „ITER“ (International Thermonuclear Experimental Reactor). Ebenfalls zu Versuchszwecken gebaut, soll im französischen Cadarache ab 2020 die Fusionsenergie im Kraftwerksmaßstab untersucht werden. Der Fusionsreaktor ist über 30 Meter hoch und der Plasmaring soll einen Durchmesser von über 20 Metern haben. An ITER sind unter anderem deutsche Forscher beteiligt, vorwiegend auf dem Gebiet der Materialforschung.

Eine deutsche Beteiligung an der kerntechnischen Forschung ist wichtig für den nachhaltigen und langfristigen Wissens- und Kompetenzerhalt am Standort Deutschland und somit für die uneingeschränkte deutsche Mitsprache bei internationalen Sicherheitsentwicklungen.


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