• kernenergie.de
  • kernenergie.de
  • kernenergie.de
  • kernenergie.de

Kerntechnische Forschung in Deutschland

Mai 2009


Wasserstoff-Versuchszentrum im FZK - Bildquelle: Forschungszentrum Karlsruhe (FZK)
Wasserstoff-Versuchszentrum im FZK - Bildquelle: Forschungszentrum Karlsruhe (FZK)

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte entwickelten sich die deutschen Forschungseinrichtungen zu Schrittmachern internationaler nuklearer Hochtechnologie.

In Deutschland werden weiterhin sehr hohe Ansprüche an die Sicherheit der in Deutschland und international betriebenen kerntechnischen Einrichtungen und an die Behandlung und Entsorgung der radioaktiven Abfälle gestellt. Dazu ist es unerlässlich, dass im öffentlichen Interesse Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesen Gebieten durchgeführt werden und dass sich Deutschland aktiv an internationalen Vorhaben beteiligt. Die Forschungsarbeiten zur Langzeitsicherheit der Endlagerung sind gesellschaftliche Vorsorgeforschung und langfristig angelegt.

Im Forschungszentrum Karlsruhe (FZK), das Mitglied der Helmholtz- Gemeinschaft ist, untersucht das Programm Nukleare Sicherheitsforschung (NUKLEAR) wissenschaftliche Aspekte der Sicherheit von Kernreaktoren und der Sicherheit der Nuklearen Entsorgung. Im Verbund mit der Universität Karlsruhe bündelt es seine Kompetenzen unter dem Dach des Karlsruhe Institute of Technology (KIT). Um die Arbeiten im Sinne einer staatlichen Vorsorgeforschung umzusetzen, müssen vor allen Dingen die stetige Weiterentwicklung und die Erhaltung der wissenschaftlichen und technischen Kompetenz gewährleistet sein, die für den Betrieb der Kernreaktoren, die Stilllegung kerntechnischer Einrichtungen und die Behandlung sowie Entsorgung radioaktiver Abfälle erforderlich sind. Sämtliche Arbeiten sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden und fester Bestandteil der Rahmenprogramme der Europäischen Kommission. Mit intensiver Unterstützung der Industrie sowie der Europäischen Kommission werden auch Arbeiten zu innovativen Reaktorsystemen der vierten Generation durchgeführt, speziell im Hinblick auf Sicherheit, Technologieentwicklung, Transmutationspotenzial sowie Wirtschaftlichkeit.

Die Aufgaben des Forschungszentrums Jülich (FZJ), ebenfalls Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, umfassen grundlegende FuE-Arbeiten zur Sicherheit der nuklearen Energietechnik und der Entsorgung, die auch mit internationalen Partnern durchgeführt werden. Es werden Methoden, Daten und experimentelle Ergebnisse bereitgestellt, die für die Weiterentwicklung der Sicherheit von Leichtwasserreaktoren, modularen Hochtemperaturreaktoren und im Bereich der nuklearen Entsorgung erforderlich sind.

Am Standort Dresden-Rossendorf, Mitglied im Kompetenzzentrum Ost, werden Beiträge zur nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung und damit zur Know-how-Erhaltung in Deutschland geleistet. Der Schwerpunkt liegt in den Gebieten Material- und Komponentensicherheit, Thermohydraulik, Reaktordynamik, Störfallanalyse von Kernreaktoren sowie radioökologische Arbeiten im Zusammenhang mit den Altlasten des Uranerzbergbaus in Ostdeutschland.


Diesen Artikel...

Google+ aktivieren
Twitter aktivieren
 

Warenkorb

Ihr Warenkorb enthält a Artikel

Zwischensumme: t
zzgl. Versandkosten: t
Endsumme: t

AMNT 2014

CD-Rom Proceedings AMNT 2014
 

Rückbau


Mehr Infos

Kernkraftwerke - Zahlen und Fakten
Physik und Technik - Wissen für jedes Alter
 
 




  • Zum Seitenanfang
  • Drucken