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Stresstests nach dem Fukushima-Unfall

November 2013


Bei dem Unfall in Fukushima-Daiichi vom 11. März 2011 war das Erdbeben stärker und die Tsunami-Welle höher, als bei der Auslegung der Kraftwerksblöcke zugrunde gelegt worden war. Daraufhin wurden alle Kernkraftwerke in der EU nach einheitlichen Kriterien einer Robustheitsprüfung, bekannt als Stresstest, unterzogen. Dabei wurde jede einzelne Anlage unter anderem darauf untersucht, in wie weit sie auch einem stärkeren Erdbeben und einem höherem Hochwasser standhalten kann als bei der Auslegung gefordert. Bei der Auslegung werden immer Sicherheitszuschläge gemacht, die zu Sicherheitsreserven führen.

Innerhalb der EU ging Deutschland voran, indem die Reaktor- Sicherheitskommission (RSK) bereits wenige Tage nach dem Fukushima-Unfall beauftragt wurde, die Robustheit der deutschen Kernkraftwerke zu prüfen.

In ihrem Bericht vom 16. Mai 2011 bescheinigte die RSK allen deutschen Kernkraftwerken, auch den acht Anlagen, die ab dem 18. März 2011 ihren Betrieb aussetzen mussten und denen mit der 13. Novelle zum Atomgesetz vom 31. Juli 2011 die Genehmigung zum Leistungsbetrieb entzogen wurde, hohe Sicherheitsreserven für Erdbeben und Hochwasser. Darüber hinaus stellte die RSK fest, dass die Notstromversorgung weit besser geschützt ist, als dies in Fukushima der Fall war.

Diese Ergebnisse bestätigten sich auch bei dem EU-weiten Stresstest. Aus dem Bericht der Europäischen Kommission an den Rat und das Europäische Parlament vom 4. Oktober 2012 geht hervor, dass die deutschen Kernkraftwerke bei allen unterstellten Szenarien über große Sicherheitsreserven verfügen, die über die in Gesetzen, Genehmigungen und Regelwerken festgelegten Anforderungen weit hinausgehen. In den deutschen Kernkraftwerken finden sich darüber hinaus laut Kommission zahlreiche Beispiele für vorbildliche Vorgehensweisen (Good Practice).


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