Rolle im Energiemix

Dezember 2014

Kernenergie stabilisiert das Stromnetz
Im Stromnetz muss immer so viel Strom verfügbar sein, wie von Industrie, Gewerbe und Privathaushalten verbraucht wird. Kernkraftwerke können durch ihre Regelbarkeit eine schwankende Produktion der erneuerbaren Energien zügig ausgleichen und so die Balance zwischen Energieerzeugung und -verbrauch herstellen. Damit sorgen Kernkraftwerke für ein stabiles Netz und eine sichere Stromversorgung. 


Kernenergie ist umweltfreundlich
Neben Wasserkraft fallen auch bei der Stromerzeugung aus Kernenergie praktisch keine Treibhausgasemissionen an. Daher hilft die Kernkraft, das Ziel der Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, zu erreichen. 

Kernenergie ist volkswirtschaftlich vorteilhaft
Die Stromerzeugung aus Kernenergie ist häufig preisgünstiger als aus anderen Energiequellen. Dabei wurde die kommerzielle Stromerzeugung aus Kernenergie zu keinem Zeitpunkt staatlich finanziell gefördert. Angesichts der aktuellen Preissituation an den Strommärkten in Europa ist der wirtschaftliche Betrieb von neuen Kraftwerken nahezu überall herausfordernd. Dies gilt für die in der Regel nicht in den Markt eingebundenen erneuerbaren Energien, genauso wie für Gas-, Kohle- und Kernkraftwerke. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, sorgt beispielsweise die britische Regierung in Zusammenhang mit dem Neubau von Kernkraftwerken für gleiche Marktbedingungen unter den Energieträgern. 

Uraninit 
Uraninit

Komfortable Brennstoffsituation
Kernenergie leistet schon allein deshalb einen Beitrag für Versorgungssicherheit, weil der für die Erzeugung von Kernenergie erforderliche Brennstoff Uran noch 300 Jahre zur Verfügung steht. Sein großer Vorteil: Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas ist Uran nahezu auf der ganzen Welt verfügbar. Die Rohstoffvorkommen verteilen sich auf eine Vielzahl unterschiedlicher Länder, die sich weitestgehend durch politische Stabilität auszeichnen. So decken die Förderländer Kanada und Australien derzeit rund die Hälfte des weltweiten Uranbedarfs.

Dank seiner hohen Energiedichte ist Uran zudem leicht zu transportieren und kann nahezu beliebig lange bevorratet werden. Zum Vergleich: Ein Kilogramm Natururan entspricht 12.600 Litern Erdöl oder 18.900 Kilogramm Steinkohle. Wegen der unkomplizierten Verfügbarkeit des Brennstoffs Uran bezeichnet man Kernenergie auch als heimische Energiequelle.

Gesamtpotenzial Uran 2012: Regionale Verteilung

Gesamtpotenzial

Wenn Ihnen diese Seite gefallen hat, empfehlen Sie uns doch weiter: