Call for Papers!

Begehen Sie gemeinsam mit uns das 50. Jubiläum unserer Jahrestagung. DAtF und KTG laden Sie herzlich ein, Ihren Beitrag zum AMNT 2019 einzureichen.

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Kernkraft
Kernkraft
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Rückbau
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Kerntechnik in Forschung und Alltag
Kerntechnik in Forschung und Alltag
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Rohstoff Uran
Rohstoff Uran
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BMU-Faktencheck vom 29.10.2018 im DAtF-Faktencheck

 
 

Aussage: „Atomkraft verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen als Kohlekraftwerke, aber mehr als die erneuerbaren Energien.“

Faktencheck: Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet entstehen folgende Emissionen an CO2-Äquivalenten pro erzeugter kWh bei den unterschiedlichen Energieträgern: Photovoltaik: 78-217 g, Wind 10-38 g, Wasser 4-36 g, Kernenergie 5-33 g (vgl.: PSI 2004/2007, ILK 2004, IER 1997/2000, EU 2007, Öko-Institut 2006). Das International Panel for Climate Change weist in seinem aktuellen Sonderbericht zum weltweiten 1,5-Grad-Ziel der Kernenergie eine wichtige Rolle beim Klimaschutz zu.

Aussage: „Wer auf Atomkraft setzt, blockiert in erster Linie den notwendigen Wandel zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung.“

Faktencheck: Der Ausstieg aus der Kernenergie ist in Deutschland politisch entschieden worden. Diese Entscheidung wurde und wird akzeptiert. Ungeachtet dessen sind Kernenergie und Erneuerbare kein Widerspruch. Im Gegenteil: Die Erneuerbaren genießen bei der Netzeinspeisung gesetzlich „Vorfahrt“. Die grundlastfähige Kernenergie sichert darüber hinaus bis zum Jahr 2022 die Zeiten ab, in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Die grundlastfähige Kernenergie wird vornehmlich durch Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern, im In- und Ausland, ersetzt. Weltweit wird in praktisch allen Ländern mit Kernenergie im Energiemix gleichzeitig auch auf die Erneuerbaren gesetzt.

Aussage: „Derzeit produziert Deutschland Strom im Überfluss.“

Faktencheck: Unter den Kriterien Versorgungssicherheit, Ressourcen- und Klimaschonung und Kosten ist es entscheidend, dass der Strom bedarfs- und zeitgerecht erzeugt wird. Erfolgt dies nicht, führt dies, volkwirtschaftlich betrachtet, in der Regel zu einer negativen Import-/Export-Bilanz. Stromüberschüsse werden in Zeiten geringer Nachfrage zu niedrigen Erlösen exportiert. Bedarfsgerechter, weil in der Erzeugung planbarer Strom oder Reserveleistung wird zu hohen Preisen importiert.  

Aussage: „Weltweit gibt es derzeit kein Verfahren zum vollständigen Recycling von radioaktiven Abfällen.“

Faktencheck: Die deutsche Gesetzeslage sieht eine Endlagerung der radioaktiven Abfälle in tiefen geologischen Formationen vor. Demnach ist mit einer Fertigstellung des Endlagers für hochradioaktive Abfälle etwa ab der Hälfte dieses Jahrhunderts zu rechnen. Die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle ist technisch gelöst. Der Bau eines solchen Endlagers etwa in Finnland unter ungünstigeren geologischen Voraussetzungen als in Deutschland zeigt zudem, dass der für die Endlagerung gesetzlich zuständigen Politik die entscheidende Rolle bei der zeitnahen Realisierung zukommt.

Kerntechnische Anlagen: Wo befindet sich was?

In Deutschland befinden sich gegenwärtig sieben Kernkraftwerke in Betrieb und tragen mit einer gesicherten Leistung von 10.013 MWe (brutto) zur Stromversorgung bei. Neben diesen befinden sich 21 Anlagen im Rückbau sowie drei in der Stilllegung.

Kernenergie in Deutschland

 

DAtF: Wachstum der Kernenergie ist Bestandteil des IPCC-Sonderberichts zum 1,5-Grad-Ziel

Brennelement

Berlin, 09.10.2018

Aus dem aktuellen Sonderbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zum 1,5-Grad-Ziel geht hervor, dass in den vier in der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger aufgeführten Szenarien ein erheblicher bis sehr starker weltweiter Anstieg der Kernkraftnutzung enthalten ist, sowohl bis 2030 als auch bis 2050. Auch in den allermeisten der insgesamt 85 betrachteten Szenarien zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels (Begrenzung des Anstiegs der mittleren globalen Oberflächentemperatur auf 1,5 Grad bis zum Jahr 2100) wird ein Anwachsen der Kernenergienutzung als Bestandteil der energiewirtschaftlichen Maßnahmen zur Zielerreichung unterstellt.

Dabei fällt auf, dass die Nutzung der Kernenergie besonders in den Szenarien hoch ausfällt, in denen in geringerem Umfang einschneidende Eingriffe in die Lebensführung und Lebensqualität unterstellt werden sowie eine positive Entwicklung der Lebensverhältnisse in den heute armen Ländern angenommen wird.

Pressemitteilung

Entwicklung der Kernenergie: Prognosen bis 2050

In der aktuellen Ausgabe des jährlich erscheinenden Berichts Reference Data Series No. 1 zeigt die IAEA Prognosen hinsichtlich der nuklearen Erzeugungskapazität für verschiedene Regionen. Diese Analyse bezieht diverse internationale Studien mit ein, einschließlich des World Energy Outlook 2017 der IEA. Die Prognosen werden in Low und High Szenarios unterteilt, abhängig von gegenwärtig existierenden Unsicherheiten bei der Projektierung neuer Anlagen und der Außerbetriebnahme existierender Kraftwerke.

Erzeugungskapazität weltweit

Im High Szenario zeigt die weltweite Erzeugungskapazität der Kernenergie einen kontinuierlichen Zuwachs auf 748 GWe bis zum Jahr 2050, was einem Plus von 90% gegenüber dem Jahr 2017 entspricht.

Im Gegensatz dazu findet beim Low Szenario zunächst eine Abnahme der Kapazität bis zum Jahr 2040 statt, um dann in den darauffolgenden zehn Jahren wieder auf ein höheres Niveau zu steigen.

Erzeugungskapazität weltweit in GWe 
Erzeugungskapazität weltweit in GWe

Erzeugungskapazität in der Region Nord-, West- und Südeuropa

Aufgrund des langfristigen Ausstiegs aus der Kernenergie bzw. des Umbaus der Energiesysteme verschiedener Länder, zeigt sich in Europa ein gegensätzlicher Trend.

Beide Szenarien veranschaulichen eine stetige Abnahme der Kapazität bis zum Jahr 2050. Gegenüber 2017 bedeutet dies ein Minus von 62% (Low) bzw.
19% (High).

 
 
Erzeugungskapazität in der Region Europa in GWe 
Erzeugungskapazität in der Region Europa in GWe
 

Quelle: IAEA

 
atw Oktober 2018

atw - International Journal for Nuclear Power 10/2018

Themen

_Word Nuclear Performance Report 2018
_Energieversorgung mit zukünftigen Reaktorkonzepten
_Laserstrahlschneiden in der Stilllegung kerntechnischer Anlagen
_Schulung und mehr am Reaktor-Glasmodell
_Diagnose- und Prognose-Tool von schweren Unfällen

 

Videos

Vielkönner Kerntechnik
60 Sekunden Rückbau
Rückbau von Kernkraftwerken 
Reststoffe im Rückbau 
Rohstoff Uran
Strahlung
Endlagerung
Sicherheit 

Der Rückbau der KKW in Deutschland ist etabliert, sicher und finanziert - Das Wichtigste in 60 Sekunden

Rückbau von Kernkraftwerken

Wie werden Kernkraftwerke rückgebaut?

Reststoffe im Rückbau

Deutschlands Kernkraftwerke werden rückgebaut. Was passiert dabei mit den verbleibenden Reststoffen?

Rohstoff Uran

Uran ist ein wichtiger Rohstoff für moderne Gesellschaften bei der Energieerzeugung und darüber hinaus.

Strahlung

Was Sie schon immer über das Thema Strahlung wissen wollten.

Endlagerung radioaktiver Abfälle

Was passiert mit radioaktiven Abfällen? Wie werden diese entsorgt?

Sicherheit

Das Sicherheitskonzept deutscher Kernkraftwerke.

 
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  • atw - Heft 6-7/2018

    _AMNT 2018: Eröffnungsansprache _TESPA-ROD Codeberechnungen zum Brennelementverhalten bei Langzeitlagerung _Sicherheitsbewertung der Forschungsreaktoren FRM II und FR MZ _Der unbemerkte Verlust der CO2-freien Stromerzeugung in den USA _Radiologische Charakterisierung hochradioaktiver Abfälle

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